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Schule im Herzen Duisburgs

 

Schüleraustausch und Sprachfahrten am Steinbart-Gymnasium 

Hier finden Sie jeweils eine kurze Skizzierung der Schüleraustausch- und Sprachfahrten am Steinbart-Gymnasium. Sie finden Informationen zum Austausch mit Frankreich, St. Petersburg, den USA und Japan sowie zur Sprachfahrt nach Barcelona.

 

Schüleraustauschprogramme mit Frankreich
Eine Sprache aus Schulbüchern zu lernen ist eine Sache, sie mit den Menschen zu teilen, die in ihr aufgewachsen sind, eine andere – und eine wesentlich spannendere dazu! Wir wissen viel über unsere französischen Nachbarn, und es vereint uns heute mehr als uns trennt. Aber mit ihnen zu leben, zu feiern, ihren Alltag kennen zu lernen, diese Chance bietet sich selten. Wir möchten unseren Schülern mit diesen Austauschprogrammen Gelegenheit dazu geben. Dieses Angebot des Steinbart-Gymnasiums an unsere Schüler entspricht damit auch den allgemeinen Forderungen nach Förderung des Fremdsprachenerwerbs in Europa sowie den besonderen Forderungen des Lehrplans für Französisch, neben dem Spracherwerb das interkulturelle Lernen zu unterstützen. Wir freuen uns, Eltern und Schülern gemäß dem großen Zuspruch seit 2005 sogar zwei französische Schüleraustauschprogramme anbieten zu können.


Für Fragen zum Schüleraustausch mit Frankreich steht Ihnen Herr Baumann zur Verfügung.


1. Rochefort

Unser bewährter Austausch mit Rochefort, einer Stadt in Atlantiknähe zwischen La Rochelle und Bordeaux, besteht bereits seit 1967. Finanziell unterstützt vom deutsch-französischen Jugendwerk, fahren in jedem zweiten Jahr im Frühjahr deutsche Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 gemeinsam mit begleitenden Lehrern für ca. zwei Wochen nach Rochefort. Auf Duisburger Seite kooperiert das Steinbart-Gymnasium dabei seit vielen Jahren mit dem Mercator-Gymnasium.
Untergebracht in den Gastfamilien ihrer Austauschschüler, lernen die Teilnehmer bei zahlreichen Ausflügen die Stadt mit ihrer alten Marinetradition (die königliche Seilerei, die Baustelle der «Hermione», das Haus des Schriftstellers und Marineoffiziers Pierre Loti) und die reizvolle Umgebung (das Dornröschenschloss «La Roche-Courbon», das «Grüne Venedig», La Rochelle, die Ile d'Oléron u.v.m.) kennen. Die „wahren“ Höhepunkte spielen sich freilich abends und am Wochenende in den Gastfamilien sowie bei Treffen und Ausflügen der deutschen und französischen Jugendlichen ab.


2. Rouen

Seit 2005 können wir einen zweiten Schüleraustausch mit Frankreich anbieten: Das Collège Barbey d'Aurevilly liegt im Zentrum von Rouen, der Hauptstadt der Normandie. Die Schule hat zur Zeit 660 Schüler; Deutsch wird dort als erste und zweite Fremdsprache unterrichtet. Die Teilnehmer sind auf beiden Seiten Schüler der Jahrgangsstufe 8.

Zum Programm gehören zum Beispiel eine Führung durch das historische Zentrum von Rouen, ein Empfang im Rathaus, ein Besuch einer Landwirtschaftsschule, in der traditionelle normannische Produkte wie Camembert, Cidre und Calvados hergestellt werden, Tagesausflüge an die normannische Küste (insbesondere die beeindruckende Steilküste von Étretat) und nach Paris (Découvertes live und in Farbe) sowie natürlich auch Teilnahme am französischen Unterricht. Unsere Schüler wohnen auch hier in den Gastfamilien ihrer Austauschpartner, lernen dadurch in besonderer Weise den französischen Familienalltag kennen. Ihre jeweiligen französischen Austauschpartner empfangen sie zum Gegenbesuch im darauffolgenden Frühjahr. Durch dieses variantenreiche Programm gewinnen die Schüler vielfältige Erfahrungen, die weit über die Lehrbucharbeit in Deutschland hinausgehen.

Da der Austausch mit Rouen im Schuljahr 2016/17 aufgrund organisatorischer Probleme in Frankreich leider nicht  stattfinden konnte, haben wir ein neues Austauschprogramm mit zwei collèges im nordfranzösischen Calais initiiert. Dieser Austausch wird im Schuljahr 2017/18 erstmals stattfinden. Auch er bietet ein überaus abwechslungsreiches Programm. 


 

Schüleraustausch Russland Sankt Petersburg

Der Austausch zwischen dem Steinbart-Gymnasium und einem Gymnasium in Sankt Petersburg kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Im Jahr 2012/2013 haben wir einen Schüleraustausch mit einer neuen Schule (N 223) in Sankt Petersburg ins Leben gerufen. Im Schuljahr 2012 besuchten uns russische Schülerinnen und Schüler und im Jahr 2013 fuhren unsere Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Fastje und Frau Avagyan, zum ersten Mal dorthin. Die deutschen Teilnehmer und ihre russischen Partner besuchen sich im jährlichen Wechsel.

Wir wurden sehr herzlich empfangen, sowohl in der Schule als auch in den Familien, und bekamen ein sehr umfangreiches Programm präsentiert, mit einem Besuch in der Eremitage, in Schloss Peterhof, dem russischen Versailles, einem Opernbesuch und sogar einer Schifffahrt auf der Newa. Daneben gab es Unterrichtsbesuche, einen Stadtrundgang und Freizeittreffen, so dass die Zeit wie im Fluge verging.

Rückblickend bleibt zu sagen, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch die Kontakte in den Gastfamilien und durch die zahlreichen Ausflüge sich der russischen Kultur angenähert und viele Freundschaften geknüpft haben.

Für Fragen zum Schüleraustausch mit den St. Petersburg steht Ihnen Frau Avagyan zur Verfügung.

       


Schüleraustausch mit den USA

Die Schulpartnerschaft ist für das Steinbart-Gymnasium sehr wichtig, nicht nur zur Unterstützung des Fachs Englisch, sondern auch, weil wir unsere Schüler zu weltoffenen, interessierten jungen Menschen erziehen wollen, die über den Tellerrand hinweg blicken. Diese Partnerschaft mit der High School in Old Bridge New Jersey leistet ihren Beitrag dazu genau wie die Partnerschulen in Frankreich, Russland und in Japan.

Bereits in der Vergangenheit bestand eine GAPP Partnerschaft mit Naperville, in der Nähe von Chicago. Nachdem dieser Austausch von amerikanischer Seite eingestellt worden war, bemühte man sich am Steinbart-Gymnasium sehr um eine erneute Partnerschule.

Diese Bemühungen hatten dann letztendlich Erfolg, als Frau Rödiger vom Steinbart-Gymnasium in der Runde der Englisch-Lehrer aus NRW, die sich immer mal wieder zu Fortbildungsveranstaltungen im Generalkonsulat treffen, den Kontakt zu Frau Anna Cotis vermittelt bekam, die ihrerseits in New Jersey auf der Suche nach einer Partnerschule in Deutschland war.

Aus diesem anfänglichen e-mail-Kontakt wurde dann ein intensiver Austausch und beiden Lehrerinnen gelang es, die offiziellen Hürden zu nehmen, sodass im Oktober 2013 die erste deutsche Schülergruppe im Rahmen des GAPP-Programms nach Old Bridge fliegen konnte. Dort verbrachten die Schüler 2 unvergessliche Wochen, die neben Besuchen in der Schule und der Teilnahme am alltäglichen Leben auch Fahrten nach New York und Philadelphia bereit hielten. Im April 2014 begrüßten wir zum ersten Mal unsere Gäste hier in Duisburg. Seitdem hat sich eine enge deutsch-amerikanische Freundschaft entwickelt.

Für Fragen zum Schüleraustausch mit den USA steht Ihnen Frau Rödiger zur Verfügung.



Schüleraustausch mit Japan

Exakt 28 km nördlich vom Kaiserpalast in Tokyo liegt unsere japanische Partnerschule, die Dokkyo Saitama High School in Koshigaya-Sengendai. In jedem Jahr können 15-20 deutsche bzw. japanische Schüler und Schülerinnen für etwa 14 Tage die Kultur des Gastlandes studieren. Bisher fanden vier Austauschfahrten statt. Organisiert werden die Fahrten von Frau Matsuo.

Service: Wer seine Fähigkeiten in Japanisch ausbauen möchte, findet hier unter „Japanisch lernen im Web“ einen Online-Trainer.



Barcelona-Fahrt

Seit dem Jahr 2012 haben auch die Spanischschüler des Steinbart-Gymnasiums die Möglichkeit, an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen. Im 2014 haben 14 Schülerinnen und 5 Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 an der Fahrt teilgenommen. Damit hat sich der Altersschnitt der teilnehmenden Schüler deutlich gesenkt – bei der ersten Fahrt des Doppeljahrgangs im Jahr 2012 waren die meisten Schüler mindestens 17 Jahre alt, einige aber auch 18 – in diesem Jahr sind die „Mitfahrer“ zwischen 14 und 16 Jahren alt. Manche lernen seit Klasse 8 Spanisch, andere wiederum haben erst in diesem Schuljahr angefangen. Es wird spannend, wie die unterschiedlichen Sprachkenntnisse zum Beispiel beim teabag game umgesetzt werden (hier werden – auf Spanisch (!) – Passanten angesprochen und ihnen ein Teebeutel zum Tausch gegen einen anderen Gegenstand angeboten. Das Ziel dabei ist es, sich selbst vorzustellen, zu sagen, warum man diesen Teebeutel tauschen möchte etc.).

Das Ziel Barcelona ergibt sich aus dem Lehrplan, der als ein Unterrichtsthema “Cataluña“ und die dort in der Landesverfassung verankerte Zweisprachigkeit (Spanisch und Katalanisch als gleichberechtigte Sprachen) vorsieht. Diese Zweisprachigkeit kann nun erlebt werden beim Erkunden der Viertel Barrio Gótico und El Born oder des Design-Viertels Eixample (wo sich unser hostal befindet), beim Kennenlernen der Kunstrichtung des Modernisme am Beispiel seines berühmtesten Vertreters, des Architekten Gaudí und der Besichtigung einiger seiner bekannten Werke (Sagrada Familia, Casa Milá, Parque Güell). Kulinarische Vielfalt lässt sich in der Boquería, der bekannten Markthalle Barcelonas, erleben und natürlich wird „Erholen vom Bildungsstress“ am Strand stattfinden. Während der Fahrt liefern einzelne Gruppen den „theoretischen Hintergrund“ zum Beispiel über Gaudí und seine berühmten Bauwerke oder die Basílica Santa María del Mar, andere bereiten allgemeine Informationen über die Stadt Barcelona auf. Darüber hinaus wird es spannend sein festzustellen, inwieweit sich die Nationalisierungsbestrebungen der Katalanen im Alltag mittlerweile manifestieren und damit auch deutliche Auswirkungen auf den „touristischen Alltag“ haben.

Für Fragen zur Sprachreise nach Barcelona steht Ihnen Frau Pietsch zur Verfügung.